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Spendenkonto
Kontoinhaber: Förderverein Arche Noah Kreta e. V.
Institut: Commerzbank Lübeck
BLZ: 230 400 22
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Der Förderverein Arche Noah Kreta e. V. ist ein eingetragener Verein und als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.
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3. Dezember
Alles hat sich verändert.
Der moderne Weihnachtsmann hat ein Handy. Früher kommunizierte W.-Mann mit den Engeln in seiner nächsten Umgebung, heute wohnen die Engel überall verteilt – und sind erreichbar. Oder auch nicht… So spielt der Weihnachtsmann bereits sehr früh mit seiner neuen Technik um erstens gegen die auftauchende Müdigkeit ein Rezept vorlegen zu können und zweitens, weil er versucht, die Engel, die noch weitere Gaben in den grünen Schlitten packen wollen, an die Autobahn zu bugsieren. Dies gelingt – mal recht mal schlecht – bis nach 483 Kilometern auch noch Futter aufgeladen werden soll. Der Schlitten stöhnt, verabschiedet sich dankend vom Tierheim in Gelsenkirchen und schwebt weiter in Richtung Tierheim Hürth. Hier berichtet ein wütender Engel, dass die bei ihm abgegebenen Boxen nicht einmal gesäubert wurden, was den Weihnachtsmann dazu verleitet, dem Übeltäter den Wunschzettel zu streichen. Dauerregen vernebelt die schlechte Laune und leider auch die Sicht nach vorne.
Weitere Stopps begleiten die Himmelsfahrt und immer enger wird im hinteren Teil gepackt und geschichtet. Der alte Weihnachtsmann stöhnt unter der Last der Boxen, kann aber alles verstauen, was Tierschützeraugen auf Kreta zum Strahlen bringen wird.
Erschöpft endet die Reise an den Himmelspforten von Stuttgart und da ein mit Zuckerrüben beladener LKW die Halterung eines Autobahnschildes abgefahren hat, und dabei ein wenig verunglückte, und die Autobahnpolizei die Autobahn sperren musste, und die Autofahrer über fünf Stunden still standen… ja da war das Weihnachtsteam glücklich, einen Schlitten zu haben!
Geschlafen wie in einem Himmelbett beginnt am nächsten Morgen der Weiterritt. In München gesellt sich ein weiterer Engel mit langem wehendem Haar in den Schlitten und einige der wiederum Boxen bringenden Engel sprechen sogar von einem … tja „Weihnachtspool“. Es wird getuschelt und gemunkelt, spekuliert und neugierig gefragt, aber der neue „Weihnachtspool“ ist verschwiegen. Es wäre ja auch keine Überraschung, wenn das Spannendste schon am Anfang verraten werden würde. „Es ist schon witzig, was so alles gefragt wird, um an Neuigkeiten zu gelangen“, schmunzelt der Weihnachtsmann und schnalzt mit der Zunge. Die Pferde keuchen und sind klitschnass geschwitzt als sie oben an höchster Stelle stehen. Auf den Alpen präsentiert sich majestätisch der Anblick über viele weiß verschneite Kilometer und alle im Schlitten wünschen sich einen Moment der Ruhe, wohl wissend, dass sie den in der nächsten Zeit vergebens suchen werden.
Da die Pferde sichtlich erschöpft sind, wird nur noch kurze Zeit weitergefahren. Unter dem Schlitten windet sich die Autobahn, versteckt durch den Namen „Brenner“ aber auch durch die hereinbrechende Dunkelheit, unaufhaltsam in Richtung Süden. Wie eine lange Schlange windet sie sich um Felsen, Berge, Städte und Seen. Morgen wird der Schlitten ihr weiter folgen und da die Pferde das Wasser scheuen wird das Himmelgefährt pünktlich in Italien an Bord eines großen Schiffes gehen.







