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Foto einer Kreta-Tierschützerin, die einen Arm um einen schwarzen Hunde legt und ihr Gesicht in das Fell des Hunde vergräbt.
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Freitag, 10. September 2010

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Spot – vom Fass aufs Feld

Er verbrachte die ersten acht Jahre seines Lebens in den Bergen auf Kreta, angekettet an ein rostiges Fass, das sein “Zuhause” sein sollte. Dass er dort so lange überlebt hat, grenzt an ein kleines Wunder.

Diese Art der Unterbringung ist leider immer noch weit verbreitet auf Kreta und mindestens so unmenschlich wie das Aussetzen von Hunden. Meist sind diese Fässer auch noch löchrig und bieten höchstens einen dürftigen Unterschlupf bei schlechtem Wetter; gegen die sengende Sonne im Sommer können sie nichts ausrichten, denn da heizen sie sich auf wie ein Backofen. Da sie in der Regel weit außerhalb menschlicher Ansiedlungen vor sich hin vegetieren, sind die „Tonnenhunde“ auch meistens stark unterernährt und leiden vor allem unter Wassermangel. Geht ein Hund ein - was soll’s? Umgehend bekommt man einen neuen; es gibt ja genug davon…

Als wir Spot entdeckten, konnten wir den Besitzer, der seiner ohnehin überdrüssig geworden war, zum Glück davon überzeugen, ihn uns zu überlassen.

Kaum war er reisefertig, fand er eine Familie in Holland, die ihn adoptierte.
Vor kurzem erreichte uns dieses Bild. Man sieht so deutlich, wie viel Freude ihm die neu gewonnene Freiheit macht. Es ist doch einfach etwas ganz anderes, auf dem freien Feld herumrennen zu können, als sein Leben an einer drei Meter kurzen Kette zu fristen!

Mit seinem neuen Zuhause bekam er auch einen neuen Namen: Er heißt jetzt Dobby, denn nichts sollte mehr an seine Vergangenheit erinnern.

Ann Adamaki & Peter Mathers, Friends of the Animals Agios Nikolaos