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Foto einer Kreta-Tierschützerin, die einen Arm um einen schwarzen Hunde legt und ihr Gesicht in das Fell des Hunde vergräbt.
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Montag, 6. September 2010

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LIZZY und ihre 8 (B)ENGEL













Evi, eine griechische,sehr engagierte Tierschützerin meldet uns,dass eine Hündin regelmässig von ihr an einer Mülltonne auf dem Weg nach Rethymnon gesehen wird und natürlich von ihr gefüttert wird.Wer jetzt denkt,dass sie dort ein wenig Trockenfutter hinwirft,liegt mehr als daneben.Evi hat immer einen Topf auf dem Herd und kocht Knochen,später vermischt mit Reis oder Nudeln und macht sich auf zur täglichen Fütterungsrunde.Dazu gehören diverse Mülltonnen und abgelegene Plätze.Die letzte Zahl lag bei über 40 Tieren!!

In diesem Fall:eigentlich nichts dramatisches,denn ein Hund an der Mülltonne ist in Griechenland ein alltägliches Bild.Nur  diese Hündin muss viele Welpen haben,denn ihr Gesäuge ist stark ausgeprägt.

Evi schleicht ihr hinterher und macht das geniale Versteck ausfindig.LIZZY hat einen mit Brombeerhecke überwucherten Graben gewählt,der zu beiden Seiten her abgegrenzt ist.Und so tief,dass keines der Welpen herauskommt.Einfach genial während der Zeit,wo sie nur die Mama brauchen und sonst nichts.Aber später,wenn die Milch nicht mehr reicht?Es eilt,denn die insgesamt 8 !!!Welpen sind 3 Monate alt!!Alle ohne Zusatzfutter wohlgenährt,zutraulich und lebensfreudig,dass einem das Herz aufgeht.

Nach diesem Anblick schlägt mein Herz aus einem anderen Grunde höher:wir sind mal wieder rappelvoll und nach vielen Gesprächen ist klar,dass wir einen neuen Zwinger bauen werden müssen,um die ganze Sippe umsiedeln zu können.

Toni und Erika,die normalerweise immer mal EINEN Hund nehmen,erklären sich bereit,dass sie den Zwinger bauen und alle aufnehmen werden.

Gesagt,getan,der Zwinger wird in Windeseile gebaut und der grosse Tag der Umsiedelung beginnt.Mit Rosenschere und Grabgerät ausgestattet machen wir uns auf den Weg und kommen mit 9 Geschenken etwas zerkratzt und lädiert bei Toni an.

Sein Sohn Andi ist gerade da und hat Lust sich intensiv um alle zu kümmern. Besser geht’s nicht mehr.

Auch LIZZY scheint  heidenfroh Mitstreiter beim Durchbringen ihrer Kleinen gefunden zu haben.Sie ist mmer ausgeglichen und begrüsst jeden,der in die Nähe kommt,äusserst freundlich.

Auch diese Geschichte  endet mit einem Happy End,denn alle haben ein Zuhause in Deutschland gefunden.Jemanden,der sie schätzt und liebt und ganz sicher wird keiner an Weihnachten Hunger leiden müssen.Da sind wir uns ganz sicher.

Marita,Brigitte und Jürgen