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Foto einer Kreta-Tierschützerin, die einen Arm um einen schwarzen Hunde legt und ihr Gesicht in das Fell des Hunde vergräbt.
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Samstag, 4. Februar 2012

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Hat sie das verdient?

Auf dem Foto unten sieht man eine wunderhübsche, liebe Hündin, die wir Glyka genannt haben, das griechische Wort für “Süße”. Wir konnten sie retten, nachdem uns Urlauber alarmiert hatten, dass sie in Gouves, nahe Heraklion unter dem Gelächter von Griechen hinter einem Pick-up hergeschleift worden war! Können Sie sich vorstellen, warum jemand so etwas macht und dass es tatsächlich Menschen gibt, die diese Tierquälerei lustig finden? Was für Leute sind das nur!?

Man kann an ihren Beinen und Pfoten erkennen, dass sie einige Schürfwunden davon getragen hatte, und trotzdem zeigte sie sich bemerkenswert vertrauensvoll und anhänglich ihren Rettern gegenüber. Zum Glück hatten sich die Urlauber ein paar wichtige Einzelheiten gemerkt, so dass die Verantwortlichen identifiziert und von uns angezeigt werden konnten. Das Verfahren gegen sie läuft, und wir hoffen, dass sie entsprechend bestraft werden. Glyka hat sich inzwischen komplett erholt und durfte nach Holland ausreisen, wo sie mit Hilfe des „Mirtos Animal Project“ ein wundervolles neues Zuhause bekam.

Glyka zerkaute allerdings ihrem neuen Frauchen als erstes ein komplettes Paar Schuhe für 130 Euro. Und wie reagierte die Gute? Sie nahm Glyka hoch, gab ihr einen dicken Kuss auf die Nase und sagte: „Das macht überhaupt nichts; das waren ja nur Schuhe.“

Oh ja, Glyka hat bekommen, was sie verdient hat!

Ann Adamaki & Peter Mathers, Friends of the Animals Agios Nikolaos