Ein Tag wie jeder andere – und trotzdem anders…
Aus dem Spiegel heraus gucken mich müde Augen reaktionslos und verschwommen an. Ihre Ränder sind deutlich mit furchigen Spuren der letzten Tage gezeichnet.
Ein Tag wie jeder andere –
und trotzdem anders…
Aus dem Spiegel heraus gucken mich müde Augen reaktionslos und verschwommen an. Ihre Ränder sind deutlich mit furchigen Spuren der letzten Tage gezeichnet.
Ich greife wie in Trance zum Rasierer. Genauso gut hätte ich auch die Dachrinne des Hotels reinigen oder eine futuristische Brotbackmaschine einschalten können.
So hat also mehr der Zufall entschieden, dass ich mich rasieren soll. Die stumpfe Klinge rutscht an der trockenen Haut entlang und zupft mehr, als dass sie schneidet. Der elektrische Kollege durfte aus Platz- und Gewichtsgründen nicht mitfahren, aber dass ich dafür einen stumpfen Nassrasierer einpackte, bereue ich gerade. Schön wäre natürlich auch Rasierschaum…
Meine Sinne sind ebenso stumpf wie das Schneidwerkzeug. Nach sieben Tagen Einsatz leidet das Spiegelbild entsetzliche Qualen. Es ist früh morgens 7 Uhr, gefühlte 3 Uhr nachts! Ich überlege, ob ich mich nicht einfach wieder ins Bett legen und so tun soll, als sei ich gar nicht da.
Autsch. Das Ausreißen am Kinn tut besonders weh.
Aber was klage ich? Mir wird heute ein kleiner Rüde zeigen, was Tapferkeit ist. Niemand weiß, wie lange er bereits mit seinem zerfetzten Bein herumgelaufen ist, bevor er zu uns gebracht wird. Wir werden es abnehmen müssen und bereits kurze Zeit nach der Amputation wird er wedeln und sich freuen, wenn wir ihm Futter bringen. Wir werden ihn „Nutz“ nennen.
Und ich verzerre das Gesicht wegen zwei ausgerissener Härchen. Peinlich.
Die Sonne klettert mit ihren noch kalten Strahlen durch das Fenster in das Badezimmer. Sie verleiht dem Storchennest auf meinem Kopf einen Heiligenschein und trotz meiner zugekniffenen Augen, die noch gar nicht so viel Licht vertragen, muss ich lachen.
Woher soll ich in meinem Zustand und um diese Uhrzeit auch wissen, dass ich heute tatsächlich etwas sehr Religiösem begegnen werde. Durch Zufall lerne ich auf der Straße den Priester der größten Kirche des Ortes – er spricht stolz von einer Kathedrale – kennen und schenke seinem süßen Sohn eines der Stofftiere, die in Rudeln und Herden den Platz für einen anständigen Trockenrasierer, Rasierschaum, Lotion… in meinem Gepäck verdrängten.
Er offeriert mir eine Führung durch „seine“ Kathedrale, mit dem Versprechen, dass er jeden Morgen bei dem Gebet die Menschen seiner Gemeinde aufrufen wird, ihre Tiere zur Kastration zu bringen. Zehn eigene Hunde wird er uns als Zeichen des Vertrauens bringen.
Ich ziehe die Klinge über die andere Wange. Ob man sich an Schmerzen gewöhnen kann? Ob man sich an den Tod gewöhnen kann, wenn er angeschlichen kommt? Wenn die entarteten Zellen mit ihrem tödlichen, tumorösen Geschehen das Siechtum einleiten? Hören die Schmerzen irgendwann auf? Der Spiegel liefert keine Antwort. Die gerötete Wange auch nicht.
Vielmehr die alte Oma, zu der wir am Nachmittag fahren werden. Sie lebt in einem winzigen Häuschen mit einem kleinen Garten ringsherum. Hier könnte auch einmal aufgeräumt werden, werde ich denken und spüre gleichzeitig unendliches Mitleid. Ihr, zu einem Kleid umgenähter, uralter Bademantel hat sie wahrscheinlich den letzten Winter überleben lassen, zumindest erscheint es mir so, als habe sie ihn seitdem nicht mehr ausgezogen. Mit einem langen Stock bewaffnet verschafft sich Oma vor drei Schäferhunden erstaunlichen Respekt. Sie führt mich zu einer Hütte, aus der ein säuerlich stinkender Geruch aufsteigt. Ich sehe zwei Beine. Ich muss mich bücken, um den Rest zu erkennen und bereue dies sogleich. Im urin- und kotdurchnässten Stroh liegt ein toter Schäferhund mit einem faustgroßen offenen Tumor an seiner linken Brustseite. Das schlimme daran: der Kerl atmet noch. „Mist – im wahrsten Sinne des Wortes“, denke ich und ziehe das Tier aus der Hütte. Unbeschreibliches kommt ans Sonnenlicht. Der Gestank ist so stark, dass ich mich am Waschbecken festhalten muss.
Nein, wenn das mein heutiger Tag werden soll, stehe ich nicht auf!
Aber hier wird eine Erlösung gefordert. Es gibt keine Zeit, sich zu verstecken, keine Bettdecke in Sicht. Leider habe ich kein Medikament zur Einschläferung dabei, weil ich dachte, ich sollte lediglich einen bissigen Hund für die Kastration ruhigstellen. Aber alles, was ich an Beruhigung dabei habe, spritze ich in das stinkende, abgemagerte, fast tote Tier. Seine verklebten Augen sehen ähnlich aus wie meine und für einen kurzen Augenblick wende ich meinen Blick vom Spiegel. Aber nützt das was? Ist das Wegschauen die Lösung der Probleme? Nein, bei weitem nicht! Hier muss geholfen werden, auch wenn ich der Oma den Bademantelhals umdrehen könnte. Als sie aber bitterlich anfängt zu weinen und mir beteuert, dass er 15 Jahre bei ihr lebte, ändert sich meine Gemütsstimmung, wie schon so oft in meinem Leben. Eine der großen Künste unserer Urteilskraft sollte es doch sein, eine Sache von zwei Seiten zu betrachten. Hier gibt es keinen Tierarzt, der gerufen wird, wenn was schief läuft. Hier gibt es kein Handy, mit dem man die Welt regiert, wahrscheinlich gibt es nicht mal einen Humanmediziner, der…
Stopp Thomas, das geht zu weit. Ich stelle mir nicht vor, wie es der Oma immer schlechter geht und sie…
Vielmehr werde ich das inzwischen stark betäubte Tier, welches immer noch atmet (!) in mein Auto hieven und zur „Klinik“ fahren.
„Schläferst Du ihn ein“ flüstere ich Ines zu, die gerade ins Bad kommt und mich ungläubig anstarrt.
„Alles klar mit Dir?“ fragt sie, ebenfalls noch in Trance.
Niemand kann die Tage voraussehen. Keiner weiß, was morgen passiert. Da aber die Einsätze in ihrer Art alle gleich sind, gleichen sich auch die Stunden. Wir werden auch heute wieder um die 40 Hunde unfruchtbar machen, es wird Narkosezwischenfälle geben, es wird Blut fließen. Jemand schreit auf, weil er gebissen wurde, ein Tier befreit sich aus seiner Box und läuft davon, gegen Abend tauchen die Hundefänger zum letzten Mal auf und versorgen uns mit Arbeit für die Nacht. Gegen Mitternacht sind die letzten kastriert und wir schleppen uns ins Hotel. Früh morgens klingelt der Wecker und im Bad starrt mich diese Fratze an, der ich gerade das Fell abschäle.
Sollte der Tag heute anders werden? Wohl kaum. Warum auch? Wir haben in den letzten Jahren alles Erdenkliche erlebt – nichts kann uns mehr schockieren.
Aber überraschen. Denn die Leute aus dem Bürgermeisteramt werden ihr Versprechen halten. Sie werden am Morgen tatsächlich am Marktplatz stehen und die Flugblätter verteilen, die die Menschen darauf aufmerksam machen, mit ihrem Tier zur kostenlosen Kastration zu uns kommen zu können.
Eine dermaßen gute Öffentlichkeitsarbeit haben wir bei noch keinem Einsatz erlebt. Dass das Fernsehen und die schreibende Presse auftauchen, versteht sich von selbst. Man kann fast sagen, dass ist ein alter Hut. Trotzdem überaus wichtig. So werden wir am Ende des Einsatzes feststellen, dass mehr als die Hälfte unserer 335 operierten Tiere von Privatleuten stammten.
„Und bei solch einem Erfolg willst Du nicht aufstehen?“, erwecken die ersten Lebensgeister meinen müden Körper.
„Aber ich…“
„Verdammt!“ Noch nicht vollständig wach war ich bei den letzten Härchen links an der Lippe unvorsichtig und habe mich mit der stumpfen Klinge geschnitten. Blut tritt langsam hervor.
Ich greife zur Alkoholflasche und schütte mir das brennende Zeug über den Arm. Anschließend Jod. Die Lippe von heute Morgen war ein Rinnsal, jetzt ist es ein Fluss. Ich war unvorsichtig, nein, zu langsam, nein zu, ach scheiße – es ist auch egal. Auf jeden Fall hasse ich es, wenn die Hunde mit Fangschlingen aus dem Wagen gezerrt werden. Die Panik in ihren Augen lässt mich erschauern. Bei unserem ersten Einsatz starrten mich die Hundefänger an, als habe ich mich im Auto zu einem von J. Cameron erschaffenen Avatar entwickelt, als ich sie vom Wagen wegdrängte und einstieg. Neunzig Kilo und gebückte Einsneunundachzig kletterten einfach so zwischen die 20 bissigen Bestien. Ohne Schutz, ohne Handschuhe, ohne Fangschlinge. Sechs Hundfängeraugen starrten mir ungläubig hinterher und konnten nicht glauben, dass ich einen Hund nach dem anderen ohne Stress in die für sie vorbereiteten Käfige trug. In diesem nach Angstkot, -urin, und –erbrochenem stinkenden Kastenwagen entwickelten Roman (unser Auszubildender) und ich den „Fanghandschuh“. Hierzu muss ich weiter ausholen, auch wenn mein Verstand in dieser Herrgottsfrühe am Waschbecken noch nicht auf Hochtouren läuft. Ich hoffe, man versteht mich trotzdem: die Hunde sind keine Bestien und die wenigsten sind wirklich bissig. Sie haben alle eines gemeinsam und das ist eine panische Angst. Sie wurden von den Hundefängern teilweise brutal eingefangen und mittels Schlinge oder Nackengriff in den Wagen befördert. An dieser Stelle bitte ich um Verständnis für die Fänger, denn es geht teilweise wirklich nicht anders. Die vernarbten Arme und der schreckliche Biss beim letzen Einsatz, bei dem einem der Fänger der Fingernagel abgebissen wurde, lassen mich diese Menschen in Schutz nehmen. Sie haben in der Zwischenzeit auch schon viel im Umgang mit Hunden gelernt und ich mag sie.
So hat es sich eingebürgert, dass Roman oder ich die Hunde ausladen. Die Fänger zeigen in sicherem Abstand auf die, die ihrer Meinung nach bissige sind und wir klettern dann zu ihnen. Nun kommt der „Fanghandschuh“ zum Einsatz. Man suche sich einen Hund aus, der offensichtlich nett ist und verstecke die eigene Hand mit der Betäubungsspritze unter diesem Tier. Nun führe man den „Handschuh“ an den bissigen Hund heran und injiziere die Narkose blitzschnell in den Muskel des bissigen. In all der Aufregung hat der „Böse“ nichts mitbekommen. Und selbst wenn, wir waren es ja nicht… Noch nie hat ein „Böser“ einen „Netten“ gebissen und uns auch nicht.
Alle anderen Tiere lassen sich mit deutlichen Beschwichtigungssignalen zu 99% gefahrlos aus dem Auto tragen.
Das eine Prozent schnappte gerade allerdings doch zu und perforierte mal wieder meinen Unterarm. Pech.
Nur leider tun Schmerzen, deren Kommen man im Voraus kennt, doppelt so weh.
„Ich stehe nicht auf! Ich will weiter schlafen!“
Wenn ich allerdings wüsste, dass heute der Tag der Tage ist, also doch kein Tag wie jeder andere, so würde ich wahrscheinlich meinen Anzug anziehen, den ich selbstverständlich genauso wenig dabei habe wie eine After-Shave-Lotion. Stattdessen warten – und das ist mit Abstand der ekelhafteste Teil des Morgens – die Klamotten von gestern darauf, übergestreift zu werden. Aus -ebenfalls- Gewichtsgründen ist das eigene Gepäck meist so stark reduziert, dass lediglich zwei Garnituren zum Wechseln…
…aber die Stofftiere und Puppen in meinem Gepäck sehen aus wie aus dem Ei gepellt!
„Sie verstehen?“
Alles andere wäre allerdings auch Quatsch, denn meistens trifft der ängstliche Hund mit seinen vor Panik ausgedrückten Analdrüsen genau die Jeans, die bis eben noch nach duftendem Waschmittel roch…
So wird sich mein Blick ohne Anzug und Feierlichkeit erst nach einer gewissen Zeit dem Ton widmen, mit dem mein Handy mich zu einer winzigen Pause zu überreden versucht. Ich hasse Telefonate während eines Einsatzes, weil ich mich ja doch manchmal ein bisschen konzentrieren muss und weil es auch viel Geld kostet, im Ausland angerufen zu werden und weil ich eh schlechte Laune habe. Ende. Aber ein zweiter Ton meldet sich und ich puhle den flachen Nervbolzen aus meiner Hosentasche.
„Ist was Schreckliches passiert?“ werden Nina und Ines gleichzeitig fragen, da beide mein herausgepresstes „Oh Gott“ gehört haben müssen. Ich hab sie allerdings nicht gehört, sondern starre mit weit aufgerissenem Mund auf das kleine Display.
Ich werde den Satz nochmal lesen, dann nochmal und nochmal. Ich kann es nicht glauben was da steht. Ich wähle die Nummer von Tina. Besetzt!
Wie kann diese Frau es wagen, mir so eine Nachricht per SMS zu schicken?
Ines und Nina fragen erneut was los ist. Ich aber antworte lediglich: „Ellen und James sind gerade gestorben“, und verlasse den OP-Raum.
Können Sie sich noch an Ellen und James erinnern, liebe Griechenlandfreunde?
Das waren die beiden sympathischen Kollegen aus Neuseeland, die Ines, ich und auch mein Sohn im letzten Jahr kennenlernen durften. Die beiden mutigen Tierärzte hatten es doch tatsächlich gewagt, seit Jahren ohne Genehmigung jährlich über 2500 Tiere auf Kreta unfruchtbar zu machen. Sie haben eine unendlich wichtige Vorarbeit geleistet, haben Kontakte zu endlos vielen Tierschützern auf Kreta aufgebaut und betrieben ein Netz der medizinischen Versorgung, das einem verdeckt arbeitenden Spezialkommando aus einer der RTL Serien das Wasser locker hätte reichen können. Selbstverständlich dehnten die beiden ihre Hilfe bis hoch in den Norden Griechenlands aus und Insider sprachen auch auf vielen Inseln von der gigantischen Geschwindigkeit, die die beiden an den Tag legten.
Nun sind sie tot. Einfach so gestorben. Durch eine banale SMS.
Ich starre in den Spiegel und sehe die vor Energie leuchtenden Augen von James, mit denen er mich anstarrt und mich aufzumuntern scheint, seine Arbeit fortzusetzen. Aber es sind leider nur meine Augen, die zwar inzwischen ein bisschen wacher dreinschauen, als noch vor der Rasur, denen aber jeglicher Elan zu fehlen scheint.
Ines tritt neben mich. Auch sie starrt in den Spiegel, küsst mich auf die gehäutete Wange und flüstert: „Wir werden das Erbe von Ellen und James antreten. Jetzt erst recht!“
Ich werde erneut die Nummer von Tina wählen. Freizeichen. Es tutet mehrere Millionen Male, bis sie endlich rangeht.
„Wie kannst Du es wagen, mir so eine Nachricht per SMS …“
Weiter komme ich nicht, denn ein sich lösender Klos blockiert meine Zunge. Am anderen Ende der Satellitenleitung ist es ebenfalls still. Wir beide denken wahrscheinlich genau das Gleiche. Jeder möchte schreien, möchte die Nachricht in die Welt hinaus brüllen, doch es herrscht Stille. Ein kleiner Tierarzt und eine kleine Anwältin (das Wort „klein“ ist so zu verstehen, dass es bisher noch kein einziger Tierschutzverein überhaupt gewagt hat, einen solchen Weg zu gehen. Kein einziger „großer“ Verein, weder aus Deutschland, England oder Griechenland hat sich finanziell noch sonst wie unterstützend unserer Beschwerde angeschlossen). Jetzt, wo wir das erreicht haben, woran fast niemand mehr geglaubt hatte, wissen wir, dass unser Weg war der Richtige. Jetzt halten wir beide unsere Hörer fest umklammert, als hätten wir Angst, dass uns unseren Sieg noch jemand streitig machen könnte.
Wir beenden das Gespräch, was eigentlich gar keins war und legen auf.
Mit weichen Knien gehe ich zurück in den OP.
„Was ist denn los mit Dir?“, wird Ines besorgt wissen wollen und ich reiche ihr mein Handy.
„IHR HABT DIE GENEHMIGUNG *NR.25/7471 und 25/7472 vom 19.04.2010! J TINA“, liest Ines laut vor und verharrt anschließend einen Augenblick.
Was dann passiert, hat in diesem Bericht nichts zu suchen…
Und ich wollte nicht aufstehen? War ich der, der eben noch vor dem Spiegel stand und sich zwischen Rasieren, Dachrinne und Brotbackmaschine nicht entscheiden konnte? So sehr ich um Ellen und James trauere, aber ab heute hat uns das griechische Agrarministerium unter dem extremen Druck durch die EU-Kommission (wofür ich mich an dieser Stelle bedanken möchte) in den Stand eines in Griechenland legal arbeitenden ausländischen Tierarztes gehoben. Ines und ich sind damit die ersten Tierärzte, die, verbunden mit hohen Kosten und regelrechten Emotionswellen, nach einer Beschwerdezeit von fast 3 Jahren in Griechenland legal arbeiten dürfen. Ein kleiner Schritt für uns, aber ein großer Schritt für die Tierwelt!!!
Ich verlasse das Bad, streife mit Elan die wie Frühlingsblumen duftenden Klamotten über und trete mit Ines hinaus in die immer wärmer werdenden Sonnenstrahlen. Das rumänische Dörfchen namens Bals, welches nicht nur Berühmtheit in der internationalen Tierschutzszene erlangt hat, weil eine herzliche Offenheit und ich möchte fast sagen, sehr nette Freundschaft zwischen den Tierärzten des Tierärztepools und den Menschen vor Ort, den Nachbarn, den Helfern, den Hundefängern, den Herren der Stadt, dem Bürgermeister, Prof. Catalin Miinescu, dem Priester, dem Direktor der Tierärzteschaft und natürlich auch den Tieren gewachsen ist, sondern weil hier durch eine kurze SMS die Existenz von zwei hervorragender Tierärzten, Ellen und James, ausgehaucht wurde.
Ines und ich atmen die doch noch recht kühle Frühlingsluft ein, halten uns in den Armen und rufen: „James und Ellen sind tot – es leben die Kastrationen!“
Text und Fotos: Thomas Busch








Gruß vom Féa-Rudel ;-)
Heidrun