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Foto einer Kreta-Tierschützerin, die einen Arm um einen schwarzen Hunde legt und ihr Gesicht in das Fell des Hunde vergräbt.
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Dienstag, 9. Februar 2010

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Fredas Rettung - ohne große Worte

Was muss ein Straßenhund tun, damit er, schwer verletzt auf Rettung hoffen darf? Gar nichts, er...... den ganzen Eintrag lesen

Sargona

eine fast unglaubliche Geschichte... den ganzen Eintrag lesen

Urlaub auf Kreta

eine völlig frei erfundene Geschichte... Am Swimmingpool liegend kommt ein kleines blondes...... den ganzen Eintrag lesen

Kalender 2010

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Trauer um ein Vorstandsmitglied

Mit Bestürzung haben wir erfahren, dass unser Schriftführer Hans-Joachim Nötting am 23.10.2009 nach kurzer Krankheit im Alter von 68 Jahren verstorben ist. Wir verlieren mit ihm einen ehrlichen und aufrichtigen Tierfreund, der mit seiner sachlichen und kompetenten Art unsere Arbeit unterstützt und vorangebracht hat. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Gisa und seinen Angehörgen.

Joachim, wir werden Dich und Deine Fähigkeiten vermissen!

Der Vorstand des Fördervereins Arche Noah Kreta e.V.

Liebe Tierfreunde,

willkommen beim Förderverein Arche Noah Kreta e.V.!

Sie möchten sich über den Tierschutz auf Kreta informieren?
Sie möchten gern etwas zum Tierschutz auf Kreta beitragen?
Sie interessieren sich für die Perspektiven im Auslandstierschutz?
Sie sind Kreta-Tourist und haben Fragen zur Situation vor Ort?

Dann sind sie hier richtig! Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unseren Seiten in Ruhe umzuschauen.

Ihr Tierschutzteam des Fördervereins Arche Noah Kreta e.V.

Glück

ein Geleitwort von Thomas Busch zur Lage des Fördervereins Arche Noah Kreta e.V.

Ich nenne die Entwicklung der letzten Monate Glück. Es ist viel gewachsen, was vor Monaten schon zerstört werden sollte. Aber nach einem Regen folgt die Sonne – so sagen es die Weisheiten, an die wir uns so gerne in Zeiten großer Hoffnungslosigkeit klammern.

Es ist viel an Ihnen vorbei geschliddert, was die Entwicklung des Fördervereins  im letzten Jahr betrifft. Viele von Ihnen hatten den Eindruck, dass unser Verein an Stillstand leidet. Verstehen kann ich Sie, denn die Glücksmomente wollten sich lange Zeit einfach nicht zeigen.

Die Behinderungen unserer Arbeit seitens höchster Stellen in Griechenland, dem Agrarministerium und der Tierärztekammer waren mehr als ermüdend. Sie kosteten Kraft und Geld. Tierschutz blieb an den Papieren der Verantwortlichen kleben, wie Fliegen am Fänger.

Das Glück, welches bei jedem von uns spürbar wird, wenn Hoffnung keimt, kam und ging. Wer in diesen Momenten nicht aufgibt, nicht ruht, nicht völlig verzweifelt, der sieht diese Phasen in späterer Revue als Stärkung der Werte und der Motivation.

Wir haben nicht aufgegeben!!!

Wir haben die Konfrontation, versucht zu vermeiden und Unerschütterlichkeit gezeigt. Unsere Klage bei der EU-Kommission ist zuvor von keinem anderen Tierschutzverein eingereicht worden. Über den Ausgang ist immer noch nicht entschieden, aber Grund zur Hoffnung besteht.

Wir haben in der Zeit, in der wir auf griechischem Terrain nicht präsent sein DURFTEN, den Tierärztepool entstehen lassen, eine Einrichtung, die es in dieser Form noch nie gab. Ich bin in den letzten 10 Jahren mit vielen Kollegen sehr häufig durch Europa gereist, um Erfahrungen zu sammeln, die kaum ein Tierschützer in die Waagschale zu legen in der Lage ist. Wir haben in 12 EU-Ländern und einem afrikanischen Land über 125 Tierheime und Pflegestellen nicht nur besucht, sondern in den meisten Fällen dort auch gearbeitet.

In Valongo (Portugal) habe ich von zuverlässiger Stelle erfahren, dass jährlich 4000 Hunde getötet werden. Gleiches weiß ich von Brasov (Rumänien). In Bukarest sollen es jährlich zwischen 40.000 und 50.000 sein. Und diese Auflistung von Massenmorden reißt nicht ab. Ihre Spur führt durch halb Europa

Verstehen Sie die Wichtigkeit von Kastrationen? Eine Hündin wirft im Jahr durchschnittlich 10 Welpen. 400 Hündinnen werfen im Jahr zirka 4000 Welpen. Für die Kastration von 400 Hündinnen benötigt der Tierärztepool einen Monat. In Valongo und in Brasov müsste kein Tier mehr sterben! Die Kosten sind geringer als die der Tötung!!! Und Gott sei Dank begreifen diese Rechnung immer mehr Menschen und rufen den Tierärztepool um Hilfe.

Der neu geschaffene Tierärztepool soll in Zukunft der größten Problematik entgegenwirken: die der unkontrollierten Vermehrung! Aber auch das Angebot, medizinische Hilfe zu leisten, die in den meisten Stationen fast immer zu wünschen übrig lässt, leistet der Tierärztepool. Einen Zusammenschluss von speziell dafür ausgebildeten Tierärzten gab es bis dahin nicht. Wir haben damit angefangen.

Obwohl der Tierärztepool personell immer noch nicht die Größe erreicht hat, die er bräuchte um gegen das unendliche Leid und die nie enden wollenden Welpenfluten, ungewollt entsorgt in Mülltonnen, anzutreten, reift bereits eine weitere Idee in unseren Köpfen.

Der zweite Missstand, der uns neben der medizinischen Notlage durch alle Länder begleitet wie ein Schatten das Licht, sind die oftmals mit Abfällen oder gar nicht gefüllten Futternäpfe. Mit der konsequenten „Futterbrücke“, die um die 100 Tonnen Futter jährlich nach Kreta bringt, setzten wir alle Hebel in Bewegung, um auch anderen Not leidenden Stationen Erleichterung zu verschaffen. Die Idee heißt Futterpool und der erste Transport startet Anfang September nach Rumänien. Spüren Sie in unserem Bericht auf der Tierärztepoolhomepage die Wut, die in uns kochte, als wir einen Hund nicht mehr ins Leben zurückholen konnten, weil er sich an verfluchten Knochenresten übervoll gefressen hatte und daran starb.

Wir planen, unsere Futterverteilung auf 200 Tonnen jährlich auszudehnen. So etwas gibt und gab es in der Tierschutzgeschichte noch nie. Ohne die Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Animal Pard Net e.V. wäre diese Idee nicht umzusetzen. Doch wir wollen auch hier Maßstäbe setzen und werden versuchen, weitere Spediteure für unsere Idee zu begeistern.

Andre Rössler, den Sie alle kennen, und der damals die phänomenale Leistung vollbrachte und mit seinem Freund Klaus Teute ein perfektes Tierheim in nur drei Monaten errichtete, versucht das dritte Problem der Tierschutzszene in Angriff zu nehmen. Es sind die oftmals katastrophalen Behausungen, die es in fast jedem Tierheim zu sanieren gilt. Andre war erst kürzlich eine Woche in Rumänien und hat für den Verein Bruno Pet e.V. erste Skizzen entworfen, um den Tieren dort eine artgerechte Möglichkeit der Unterbringung zu schaffen. Seine zukünftige Arbeit werden wir Baupool nennen.

Und Griechenland? 

Wir sind in Griechenland nicht gescheitert. Griechenland scheitert an sich selbst, an einem senilen Verwaltungsapparat bestehend aus Betonköpfen mit dicken Gehältern, die eine Veränderung in ihrem Land, und dann auch noch durch Ausländer herbeigeführt, nicht wollen. Keine unserer bisherigen Leistungen für die Tiere auf Kreta wird, sofern wir finanziell dazu nicht gezwungen werden, gekürzt.

Aber es darf nicht sein, dass wir Spendengelder in fünfstelliger Höhe für sinnlose Gerichtsverfahren verschwenden, während mit diesen Summen an anderer Stelle durch Kastrationen Unmengen an Tierelend verhindert werden kann.

Unser Verein kann die oben beschriebenen Ideen mit einem Jahresumsatz von gerade einmal € 220.000,- finanziell nicht tragen. Es wäre wünschenswert, aber es geht nun mal nicht. Alleine der Tierärztepool würde jährlich € 100.000,- benötigen, gleiches gilt für den Futterpool. Noch ist keine Chance in Sicht, diese Gelder allein durch unseren Verein bereitzustellen. 

Aber: das muss ja auch nicht zwangsläufig so sein. Sehen Sie, der Tierärztepool ist ein Zusammenschluss von speziell ausgebildeten Tierärzten, denen es völlig egal ist, ob sie einem Hund in Spanien helfen oder einer Katze in Griechenland. Sie haben ihr Können bereits bei über 20.000 Operationen bewiesen. Warum sollen wir dieses Können und die Erfahrung nicht auch diesen Vereinen zur Verfügung stellen? Die entstehenden Kosten werden dann von den Vereinen beglichen, die die Tierärzte einladen.

Es ist vergleichbar mit unserem Mercedes Sprinter, dem „Streuner“, der bereits von vielen Vereinen genutzt wurde, um Tiere aus dem Ausland zu holen. Wir verleihen ihn gerne, aber die Kosten müssen die anderen Vereine aufbringen.
So ähnlich wird es auch mit dem Futterpool funktionieren. Wir haben mit viel Fleiß, großartigen Menschen und ein bisschen Nerverei Möglichkeiten geschaffen, diese ungeheuer großen Futtermengen zu bewegen. Warum sollen andere Tiere nicht auch davon profitieren?

Wir müssen uns unserer Erfahrung, unserer Kontakte, unserer bisher geleisteten Arbeit nicht schämen. Unser Verein besitzt in vielen Bereichen ein sehr hohes Know-how, woran andere gerne teilhaben können. Schließlich leben wir in einem Europa.

Und wenn Sie diese Ideen weiterhin so einstimmig unterstützen, wie bei unserer Mitgliederversammlung, dann kann vielleicht wirklich auch irgendwann einmal unser Förderverein selber einen großen Teil der entstehenden Kosten tragen.

Das, was wir dann alle zusammen geschaffen haben ist nichts anderes als ein weiterer Pool – ein Glückspool!

 

Herzlichst

Ihr Thomas Busch
1. Vorsitzender Förderverein Arche Noah Kreta e.V.

Kommentare

Peter, 26-10-08 10:31:
Fantastisch!
Wir fahren seit 1989 nach Griechenland auf Urlaub, und sind durch Zufall 2005 in den "Auslandstierschutz" geraten. Wir haben endlich Möglichkeiten gefunden um im kleinen Rahmen unserer Möglichkeiten ein paar armen Tieren helfen zu können, nachdem wir viele Jahre die furchtbaren Zustände in Griechenland erleben mussten.
Ich muss hier auch sagen, dass wir grossteils mit Spanien zusammenarbeiten, da eine Zusammenarbeit mit Griechenland schwierig, bis teilweise fast unmöglich, oder nur mit hohem finanziellem Aufwand möglich ist.
Daher finde ich es bemerkenswert, wie Thomas Busch und seine Mitstreiter Möglichkeiten ergreifen und Ideen haben, um hier Probleme wirklich an der Wurzel zu packen. Und das nicht nur mit Griechenland.

Ganz tolle Arbeit. Macht bitte weiter so.
Ich weiss auch, wieviel Arbeit da dahinter steckt.

liebe Grüsse aus Innsbruck Peter Kahr
Obmann TirolerTierEngel e.V.
Anja, 19-11-08 20:07:
Hallo Ihr lieben,

wollte mal wieder Hallo sagen. Wir haben vor 5 Jahren unseren Buddy bei Euch abgeholt. Und sind überglücklich mit unserem Schatz. Auch wenn er nicht ganz gesund ist, schenk er uns jeden Tag so viel Liebe und Fröhlichkeit das wir immer nur dankbar sind Ihn zu haben. Für euch drücke ich weiterhin ganz fest die Daumen das auch Griechenland eure Arbeit endlichj mal unterstützt.
Ganz liebe Grüße von uns.
Familie Hübner mit Buddy
Petra, 26-03-09 16:59:
Hallo Hundefreunde,

mein Mann und ich haben seit 10 Tagen eine 6monatige Hündin aus einer griechischen Tierschutzorganisation, die uns euch und euren Artikel zu ängstlichen Hunden empfohlen haben. Toller Artikel, sollten alle Hundebesitzer lesen - auch wenn der eigene Hund nicht ängstlich ist. Man versteht bei Begegnungen mit anderen Hunden/Hundebesitzern einfach besser, wenn einem ein ängstlicherer Hund gegenüber steht. Und Verständnis entlastet fremden Hund und fremde Herrchen/Frauchen. Toll, dass es nicht nur tierliebe, sondern auch tiersachkundige Menschen gibt wie euch! Lieber Grüße
Petra, Benjamin + Welpe Ella
Astrid, 03-09-09 21:37:
D A N K E.

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